Ein verstopftes WC wird in vier Schritten frei: nicht weiterspülen, warmes Wasser mit Spülmittel einfüllen, Saugglocke ansetzen, WC-Spirale einsetzen. Diese Reihenfolge löst die meisten weichen Blockaden, ohne die Keramik zu beschädigen.
Nicht weiterspülen: Steht das Wasser hoch, drücken Sie die Spülung nicht erneut, sonst läuft die Schüssel über. Warten Sie, bis der Pegel etwas sinkt.
Warmes Wasser und Spülmittel: Einen Schwung warmes, nicht kochendes Wasser mit etwas Spülmittel aus Hüfthöhe in die Schüssel gießen. Das Spülmittel macht weiche Blockaden gleitfähig, der Schwung drückt sie weiter.
Saugglocke: Eine WC-Saugglocke mit Tellerform setzt dicht im Abgang auf. 15 bis 20 kräftige Stöße erzeugen den nötigen Unterdruck und ziehen den Pfropfen los.
WC-Spirale: Eine spezielle Toilettenspirale mit Schutzhülle erreicht Verstopfungen im Abgangsbogen, ohne die Keramik zu zerkratzen. Drehen und vorschieben, bis die Blockade nachgibt.
Feuchttücher, Hygieneartikel und Katzenstreu gehören nie in die Toilette, auch nicht im Notfall. Sie lösen sich nicht auf und sind die häufigste Ursache verstopfter WCs. In den Hausmüll damit, dann bleibt das Abflussrohr frei.
Eine Toilette verstopft am häufigsten durch Feuchttücher, zu viel Toilettenpapier, Hygieneartikel und Fremdkörper. Diese Stoffe lösen sich im Wasser nicht oder zu langsam auf und verkeilen sich im Abgangsbogen direkt hinter der Schüssel.
Feuchttücher sind die mit Abstand häufigste Ursache, weil sie sich trotz der Aufschrift spülbar im Rohr nicht schnell genug zersetzen. Zu viel Toilettenpapier auf einmal bildet einen kompakten Pfropfen. Urinstein und Kalkablagerungen verengen über Jahre den Abgang, besonders bei Wiens hartem Wasser. Kinder werfen gelegentlich Fremdkörper ins WC, die das Rohr sofort blockieren.
Wiederkehrende WC-Verstopfungen haben in über 60 % der Fälle eine Ursache tiefer im System: einen verengten Abgangsbogen, Ablagerungen im Fallstrang oder ein zu geringes Spülvolumen. Das eigentliche Problem sitzt dann nicht in der Schüssel, sondern im Rohr dahinter.
Eine Kamerainspektion klärt das in 15 Minuten. Eine wasserdichte Kamera fährt durch das Rohr und zeigt die genaue Position einer Engstelle in Metern ab dem Einstiegspunkt. Das verhindert wiederholte, vergebliche Versuche an der Schüssel. Sitzt die Blockade im Rohr, übernimmt unsere Abflussverstopfung Wien Soforthilfe, in allen 23 Bezirken rund um die Uhr.
Ein verstopftes WC im Gastronomiebetrieb oder Mietshaus duldet keinen Aufschub. Wer aber alle paar Wochen dasselbe WC freimachen lässt, sollte einmal eine Kamerafahrt machen lassen, statt zehnmal die Spirale anzusetzen. Das findet die echte Ursache, meist eine Engstelle im Abgang, und spart auf Dauer Geld.
Die Beseitigung einer WC-Verstopfung in Wien kostet für Privatkunden meist zwischen 80 und 200 Euro. Der Preis hängt von der Lage der Blockade, der Tageszeit und dem nötigen Verfahren ab. Eine einfache Spirale am Abgang liegt am unteren Ende, eine Blockade tief im Fallstrang am oberen.
Einsätze nachts, am Wochenende und an Feiertagen enthalten einen Notdienst-Zuschlag. Ein seriöser Betrieb nennt den Preis vorab und ohne Druck. Über eine Foto- oder Videobeschreibung per WhatsApp lässt sich oft schon vor der Anfahrt ein Fixpreis zusagen.
Unser Notdienst ist rund um die Uhr in ganz Wien fuer Sie da, meist in 30-60 Minuten vor Ort.
Jetzt anrufen: 0677 631 056 79Cola löst keine WC-Verstopfung, das ist ein Mythos. Chemischer Rohrreiniger ist im WC riskant, weil er im stehenden Wasser auskristallisiert und das Rohr zusätzlich verschließt. Saugglocke und WC-Spirale sind die sicheren Mittel.
Liegt die Verstopfung in der vom Mieter genutzten Anschlussleitung und wurde durch dessen Nutzung verursacht, trägt meist der Mieter die Kosten. Liegt der Schaden im gemeinschaftlichen Fallstrang, zahlt in der Regel der Vermieter. Die Kamerainspektion klärt die Schadensposition.
In Wien ist ein dezentral stationiertes Team meist in 30 bis 60 Minuten vor Ort, in allen 23 Bezirken, auch nachts und am Wochenende.
Nein. Als spülbar beworbene Feuchttücher zerfallen im Rohr nicht schnell genug und sind eine der häufigsten Ursachen für WC-Verstopfungen. Sie gehören in den Hausmüll, nicht ins WC.
Spülung nicht erneut betätigen und wenn möglich den Wasserzulauf am Eckventil hinter dem WC zudrehen. Dann mit Saugglocke arbeiten. Steigt das Wasser weiter, den Notdienst rufen.